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Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die erste Erwähnung einer Kirche ist im Jahre 893 im Prümer Urbar, neben Rommersheim die älteste im Prümer Bezirk. Büdesheim war nach Rommersheim die zweite Groß-Pfarrei des ehemals fränkischen Caros-Gaus, der späteren Fürstabtei Prüm und umfasste die Dörfer Oos, Wallersheim, Schwirzheim und vermutlich noch weitere Orte.

Die heutige Kirche ist das Wahrzeichen des Dorfes und steht im oberen Ortsteil am nach Süden hin ansteigenden Hang. Der Turm erhebt sich dominant und malerisch weithin sichtbar über den Ort und das Tal. Von der heutigen Kirche stammt noch der Chorbereich aus der Zeit um 1500. 1687 wird ein neues Schiff, das Querhaus und die jetzige Sakristei erbaut. Wegen Baufälligkeit wird 1909 unter Architekt Ernst Brandt aus Trier die heutige stattliche Kirche unter Verwendung des alten Chores und Teilen des Querschiffes erbaut. Der alte 1909 abgebrochene Turm war romanisch, der jetzige Turm und das Kirchenschiff in spätgotischem Stil erbaut. Eine Besonderheit der Kirche ist das schöne Kreuzrippengewölbe im Chor und im Schiff. Die Innenflächen des Chorbogens und der Seitenschiffsbögen wurden durch Pfarrer Kirsch mit Ornamenten ausgemalt. Der große und beeindruckende hölzerne Säulen-Hochaltar im Barockstil entstammt noch der alten Kirche und wurde 1735 angefertigt. Er enthält an den Seiten die Figuren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus. Im Chorbogen steht der 1979 von einem Künstler aus Weißenseifen angefertigte Zelebrationsaltar aus hellem Olker Sandstein. Sehenswert sind auch die Figuren des hl. Josef im Chorraum und an einem Seitenaltar, die Figur der Maria mit dem Kind im Strahlenkranz über dem anderen Seitenaltar , die Figuren der Nebenpatrone Brigitta und Luzia sowie die Pieta in einer Nische in der Nordwand des Turmes. Die meisten Fenster sind nach Entwürfen des verstorbenen Pfarrers Kirsch angefertigt worden.