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Pfarrkirche St. Dionysius in Gondenbrett

Die Kirche liegt am westlichen Hang des Münsterberges, dreiseitig von Straßen umgeben. Inmitten des Marienparkes gelegen, bildet sie den Mittelpunkt des Dorfes. Der heutige Bau wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts in unverputztem kunstvollem Schichtmauerwerk errichtet. Von ihrem Baustil her, dem hallenförmigen Innenraum mit Kassettendecke und den vier hohen in Buntsandstein eingefassten gotischen Fenstern lässt sich die Kirche eindeutig dem nachklassizistischen Baustil zuordnen. Der quaderförmige Turm westlich des Längsschiffes wird durch ein flaches Walmdach nach oben abgeschlossen. An die Kirche wurde 1970 eine größere Sakristei zum Marienpark hin angebaut. An der westlichen Außenwand hat der Prümer Künstler Hermann Michels die Bekehrung des hl. Hubertus dargestellt. Der Hauptaltar ist ein Säulenaltar aus dem 17. Jahrhundert. Er trägt die Statuen des hl. Hubertus (oben) sowie der hl. Petrus und Paulus (Mitte). An den beiden Seiten neben der Apsis stehen die Figuren der Pfarrpatrone, des hl. Dionysius und des hl. Erasmus. Unter der Empore befindet sich eine schlichte aber beeindruckende Pieta aus dem 16. Jahrhundert. (nach: Hanns-Georg Salm/Ernst Deutschen in : Rund um die Kirche im Dorf; Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Prümer Land Band 50, Prüm 2003)