Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und sie im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit dem Klick auf die Schaltfläche "Cookies akzeptieren und zustimmen" sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden.

Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Erklärung zum Datenschutz.

 

Pfarrkirche St. Willibrord

Die einschiffige Kirche, an die sich der Friedhof anschließt,  liegt am Ortseingang von Weinsheim aus Richtung Prüm. Sie ist ein geputzter Bruchsteinbau mit dreiseitigem geschlossenem Chorschluss und einem zweigeschossigen Turm an der Westseite. Das Portal befindet sich an der Nordseite des Turmes. Das untere Turmgeschoss hat ein Kreuzgewölbe ohne Rippen und öffnet sich rundbogig zum Schiff. Schiff und Chorschluss sind ebenfalls kreuzgewölbt mit kräftigen Gurten, Graten und Pilastern. Der Schlussstein im Chor gibt mit 1706 das Erbauerjahr der jetzigen Kirche an. An den Chor fügt sich östlich die Sakristei an. Mehrmals während der folgenden Jahrhunderte wurde die Kirche durch Naturkatastrophen und zuletzt durch Kriegseinwirkungen stark geschädigt, aber immer wieder dank der Initiative der Dorfbevölkerung aufgebaut.
Beim Betreten der Kirche fällt der Blick auf den mächtigen Hochaltar, der bereits seit dem Neubau  Anfang des 18. Jahrhunderts das Glanzstück des eher schlichten Inneren der Kirche ist. In der großen Mittelnische des Altars steht die Statue des Pfarrpatrons, des hl. Willibrord, darüber eine Figur des hl. Johannes von Nepomuk. Im Chorraum und Schiff findet der Kirchenbesucher weitere Heiligenstatuen. Prunkstück der Pfarrgemeinde ist die aufwändig gefertigte und kupfervergoldete Monstranz.

( Nach: Erwin Meyer    in : Rund um die Kirche im Dorf; Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Prümer Land Band 50 Prüm 2003)